Wochenende zum Spreewald-Marathon 19.04.2013 bis 21.04.2013

Wie in jedem Jahr ist die Teilnahme am Spreewaldmarathon-Wochenende fest im Blau-Weiß-Kalender reserviert.

 

Am Freitag sind alle im Laufe des Nachmittags in der Pension in Burg angereist. Am Abend haben wir gegrillt, gefuttert und gut gelaunt zusammengesessen.

Samstag haben die Teilnehmer der Radtour (70 km) bereits um 07:00 Uhr gefrühstückt, denn der Start war für 10:00 Uhr in Lübben angesagt. Rechtzeitiges Erscheinen ist wichtig, denn Parkplätze sind auch hier nicht übermäßig vorhanden und die Fahrräder mussten teilweise noch montiert werden. Dann noch zügiges Umziehen und sofort ab zum Start.

Gut organisiert ging es durch Straupitz. Hier konnte man sich an Plinsen (echt lecker) laben und an Burg vorbei ging es weiter nach Lübbenau. Bei Kartoffel- oder Nudelsuppe, Schmalz- und Käsestullen, Äpfeln …. konnte man sich mehr als stärken.

Das Wetter war herrlich, eine Kapelle spielte und wer hier (bei Kilometer 50) noch nicht geschafft war, hat mal eben den Tanz eröffnet. Die Kapelle hat sich jedenfalls übers erste Tanzpärchen des Tages riesig gefreut.

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Nach den letzten 20 km glücklich und bei feinstem Wetterchen im Ziel angekommen, gab es erstmal ein Radler zum Durstlöschen und dabei wurden Pläne für die nächste Tour geschmiedet: vielleicht mal 110 km?

Lange hielten wir es dort trotz super Stimmung nicht aus, denn Olaf musste zum nächsten Start (Skater -Marathon) und Christina und ich zum “Schuhladen”. Der wurde mir von vielen aus der Laufgruppe wärmstens empfohlen.

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Hinweis am Rande:
Zwei Paar Schuhe hat jeder von uns beiden noch abgeschnappt. Ich meine, ein riesiger Erfolg, denn vor uns waren immerhin schon alle anderen da. Der Laden hatte an diesem Wochenende wahrscheinlich Umsatz wie nie.

Wer nicht an der Radtour teilgenommen hat, ist dennoch 19 km nach Lübben gefahren, um Kathrin P. beim Halbmarathon anzufeuern. Jörgen hat seinen Sohn beim 5,5 km-Sprint (Zeit 00:26 h) erfolgreich begleitet und anschließend eine Paddeltour absolviert. Glückwunsch.

Ab 17:30 Uhr hat es so ziemlich jeden an den Kochtopf gelockt, denn um 18:30 Uhr stand “Nudelparty” auf dem Plan. Es wurde gebrutzelt, gebraten und gekocht, was die Herdplatten hergaben. Die Nudeln wurden verspeist mit den verschiedensten Soßen, mit und ohne Käse. Auch für die Kiddis war’s sicher das idealste Essen.

Olaf G. hat sich beim Skater -Marathon besonders beeilt, er hatte bestimmt Angst, dass er nix mehr von den Nudeln abbekommt, denn in 01:36 h war im Ziel. Eigentlich wollte er als letzter im Ziel sein, naja vielleicht beim nächsten Mal!

Wer meint, dass jetzt ausgeruht wurde, der irrt gewaltig. 20:30 Uhr war Start des 5 km Abendlaufs. Von den Jüngsten angefangen, haben sich viele der Laufgruppe eingetroffen, um daran teilzunehmen. Am Start viel Spektakel und Feuerwerk zum Startschuss.

Es war ein sehr schöner Lauf, auf dem Weg standen teilweise Wachskerzen auf Brücken (wunderschön anzusehen) und immer wieder wurde man vom Lichterzauber des Feuerwerks begleitet und begeistert. Für einige war es eine Premiere, z. B. für Christel und Michael.

So ziemlich jeder begab sich anschließend ins Bett, denn einige hatten für Sonntag große Pläne.

Z. B. wollte es Helfried nach ca. 20 Jahren mal wieder wissen, ob er so ein “dickes Ding” wie den Marathon noch stemmen kann. Alle haben in den letzten Wochen hart für ihr Ziel, den Halbmarathon oder gar den Marathon vielleicht sogar in einer bestimmten Zeit zu schaffen, gearbeitet.

Gut gefrühstückt gingen wir alle gemeinsam gegen 10:00 Uhr zum Startbereich. Wer hält die Jacken? Wer die Wechselshirts, wer steht wo im Zielbereich, usw.? Letztes aufgeregtes Gegacker, aber um 10:30 Uhr mit dem Startschuss wurde es ernst.

Einige konnten ihren ersten Halbmarathon mehr als erfolgreich absolvieren (Grit in 02:04 h) und Manu, die beim vierten HM eine Wunschzeit von 02:10 h hatte, konnte gar nur wenige Sekunden hinter Grit über die Ziellinie laufen, hurra. Da kann man mal sehen, was in einigen so steckt.

Auch den 10 km -Lauf möchte ich erwähnen. Mieke, die “Große”, wobei sie eine der Jüngsten ist, hat hier nur um wenige Sekunden die Stunde angerissen und dennoch war das eine großartige Leistung.

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Helfried wurde mit großem Tamtam bei einer Zeit von 04:32 h von der Laufgruppe gebührlich in Empfang genommen. Mit zitternden Beinen, aber überglücklich, konnte er wahrscheinlich sein Glück noch nicht ganz fassen.

Einige sind mal eben auch für den 10 km -Lauf oder für den HM angereist, gelaufen und haben sich nach dem Durstlöschen wieder auf den Weg nach Hause gemacht.

Leider kann man nicht alle aufzählen. Entschuldigt, wenn ich Einige nicht namentlich erwähnt habe.

Es wurden wieder super tolle Leistungen von allen erbracht und neue Bestzeiten gelaufen. Jedenfalls gab es für jede Teilnahme eine “eiserne Gurke” als Medaille. Und da wir alle so rege an Läufen und Radtouren teilgenommen haben, wurden von Blau Weiß massenhaft “eiserne Gurken” aus dem Spreewald abtransportiert.

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Ich war mal nicht auf der Jagd nach einer Bestzeit und daher hatte ich einen zauberhaften Blick auf die Natur genießen können; eine wirklich landschaftlich schöne Strecke.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle!!!  Norma und Micha

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